Warum das Wandern und das Pausenbrot zusammengehören

 

Was ist wandern?

Nicht mogeln!

Es ist nicht der sonntägliche Schaufensterbummel in der Stadt oder der Spaziergang im Park. Wandern ist laut des Deutschen Wanderverbandes „Gehen in der Landschaft“.  Und zwar mehr als eine Stunde. Es erfordert Planung. Der Wanderer nutzt spezifische Infrastruktur, also z.B. Wanderwege, und ist entsprechen ausgerüstet.

Ob das auch der Müller weiß? Wie wir alle wissen, ist das Wandern des Müllers Lust.

Das beliebte Kinderlied kann ich bis heute – selbst aus dem Schlaf gerissen – fehlerfrei und auswendig singen. Zumindest die ersten beiden StrophenJ.

Aber nicht nur der Müller wandert.  Wusstest du, dass Wandern oder auf neudeutsch Hiking oder Trekking eine der beliebtesten – Achtung schon wieder neudeutsch – Outdoor-Aktivitäten ist?

Ich war bass erstaunt, dass dieser eigentlich „altmodische“ Sport wieder so modern ist. Und es hat mich zugleich sehr gefreut. Denn obwohl ich als Kind nur widerwillig mit meinen Eltern in die Berge gegangen bin, muss mir irgendetwas daran gefallen haben.

Denn ich wandere bis heute. Und zwar mit Vergnügen und zu jeder Jahreszeit. Und auch überall: Ob im Flachland, Mittelgebirge oder ganz hoch hinaus. An der Küste oder einfach bei uns im Umland.

Es gibt keine Ausrede, diesen Sport nicht einmal auszuprobieren.

Es gibt sogar einen Tag des Wanderns: den 18. Mai.

Und einen Verband, den Deutschen Wanderverband.

Und einen Verein, den Deutschen Alpenverein (DAV)

Beide Organisationen bieten auch Familienwandern, Gruppenwandern, Sommer- und Winterwanderungen und vieles mehr an. Probiert es doch einfach mal aus! Lernt Gleichgesinnte kennen! Wandergruppen freuen sich immer auf Zuwachs.

Doch was hat Wandern mit dem Pausenbrot zu schaffen?

Komm ich doch nochmal auf die Definition oben zurück:

Wandern ist „Gehen in der Landschaft“. Das ist klar.

Und zwar mehr als eine Stunde und erfordert Planung. Auch klar!

Der Wanderer nutzt spezifische Infrastruktur, also z.B. Wanderwege. Hab ich auch verstanden.

Und der Wanderer ist entsprechen ausgerüstet.

Also neben Wanderschuhen, Regenjacke, Hut, Stock, Hose, atmungsaktives Hemd, Pullover, Sonnencreme, Taschentücher, Pflaster, darf ein Rucksack mit der Jause nicht fehlen.

Und schwuppsdiwupps. Da ist es wieder, das gute alte Pausenbrot, das hier zur Jause wird, und beim Wandern unverzichtbar ist.

Hier unsere Vorschläge für eine Jause, die in jeden Rucksack passt:

Ein Laib Bauernbrot (in ein Tuch eingeschlagen)

Speck, z.B. Südtiroler Speck

Hartwurst, z.B. Salami, Kaminwurz

Hartkäse, z.B. Gouda, Appenzeller

Saure Gurken

Apfel

Riegel, z.B. Nussriegel

Wasser

Ganz wichtig: Ein gutes Taschenmesser.

Jetzt denkst du bestimmt, dass das ganz schön spartanisch und einfach klingt. Warte ab!

Wenn du Rast machst, den Laib Brot auspackst, einen Kanten abschneidest,  Speck, Käse. Die Leckerbissen abwechselnd in den Mund steckst und genüßlich kaust. Es ist das beste Essen auf der Welt. Die sauren Gurken bringen Frische, und der Apfel, in Schnitze geschnitten, rundet die Jause ab.

Vielleicht schmeckt die Jause so besonders gut, weil du auch stolz auf dich bist. Denn, wenn es Zeit für eine Rast ist, hast du normalerweise mehr als die Hälfte des Weges geschafft.

Und nun: Frisch Auf!

Viele Grüße

Ines

 

PS.: Den Riegel könnt ihr euch für eine Extraportion Energie für später aufheben.

 

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