Warum du diese 5 Wintergemüse jetzt unbedingt essen solltest

Es wird kalt. Der Boden gefriert. Vielleicht schneit es bald. Kaum zu glauben, dass es trotzdem Gemüsesorten gibt, die man dann noch ernten kann, oder? Die Natur hat vorgesorgt und beschenkt uns auch im Winter mit wunderbaren Nährstoffen, die uns so richtig gut tun.

 

Welche Gemüsesorten überleben Kälte und Frost?

Der Vorreiter bei den Wintergemüsen ist der Kohl. Davon gibt es eine breite Palette: Weißkohl, Spitzkohl, Rotkohl, Chinakohl, Pak Choi und viele weitere. Einige dieser Kohlarten sind vollkommen winterhart und werden auch über die kalte Jahreszeit geerntet. Neben dem Kohl darf aber auch Wurzelgemüse im Winter nicht fehlen. Karotten, Pastinaken, Schwarzwurzel, Kohlrabi, Sellerie, aber auch die Süßkartoffel oder Kartoffel sind im Winter sehr beliebt. Die meisten von diesen Gemüsesorten müssen jedoch vor dem ersten Frost geerntet werden, lassen sich dann aber hervorragend lagern. Erstaunlicherweise existieren auch vollkommen winterharte Salatarten und Wildkräuter, denen der gefrorene Boden überhaupt nicht schadet. Dazu zählen zum Beispiel der Rucola, der Kerbel oder der Winterportulak.

Du siehst, es gibt eine lange Liste an Wintergemüse. Doch fünf von diesen wollen wir Dir ganz besonders ans Herz legen, denn sie sind kleine Nährstoffbomben, die Dich so richtig fit machen!

Die Pastinake

Mit ihrem süßlich nussigem Geschmack, ist die Pastinake ein wunderbares Gemüse, um deftigen Rezepten ein wenig Pep zu verleihen. Aber nicht nur das, zusätzlich enthält sie tolle Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Mit Vitamin C und wichtigen Antioxidantien stärkt sie Dein Immunsystem in der kalten Jahreszeit. Durch ihren hohen Kaliumanteil trägt sie zusätzlich zu einer besseren Reizweiterleitung in Deinen Nerven bei und sorgt damit für ein gesundes Herz. Pastinaken kannst Du sogar roh in Deinen Salat reiben. Aber auch im Ofen oder der Pfanne ist sie fast genauso schnell zubereitet.

Die Schwarzwurzel

Schon im alten Griechenland wusste man die Schwarzwurzel zu schätzen. Zum einen weil sie, ähnlich wie die Kartoffel, wunderbar sättigend ist. Zum anderen sprach man ihr Heilkräfte bei Leberproblemen und Schlangenbissen zu. Heute könnte man sie als ein sogenanntes Superfood bezeichnen, denn neben Vitamin C ist sie reich an Vitamin B1, Kalium, Calcium, Phosphor und vielen weiteren wichtigen Nährstoffen. Wen Du Schwarzwurzel isst, stärkst Du Deine Knochen und trägst zu einem gut funktionierenden Energiestoffwechsel bei. Ganz besonders schmackhaft ist die Schwarzwurzel übrigens, wenn Du sie zu einem leckeren Püree verarbeitest!

Die Petersilienwurzel

Wie der Name schon sagt, schmeckt die Petersilienwurzel, auch Wurzelpetersilie genannt, wunderbar nach Petersilie. Ursprünglich stammt sie aus Nordafrika und dem Mittelmeerraum. Mittlerweile wird sie jedoch überall in Europa angebaut. Auch in ihr finden wir wieder eine Liste an wichtigen Nährstoffen. Nur 250 Gramm von dem tollen Gemüse reichen aus, um Deinen gesamten Tagesbedarf an Vitamin C zu decken. Zusätzlich enthält die Wurzel einige B-Vitamine, eines davon ist die Folsäure. Diese ist besonders wichtig für die Bildung Deiner weißen und roten Blutkörperchen und damit essentiell für eine gute Immunabwehr. Von der Petersilienwurzel kannst Du nicht nur die Wurzel essen, sondern auch die Blätter der Pflanze verwenden. Wegen ihres würzigen Geschmacks, eignet sie sich ganz besonders für leckere Suppen.

Der Grünkohl

Wenn wir einen benennen müssten, dann würden wir den Grünkohl als Champion der Wintergemüse bezeichnen. Er enthält nicht nur mehr Vitamin C als jede Zitrone, sondern auch Ballaststoffe, Kalium, Vitamin K, Vitamin A, Eisen und sogar Omega-3-Fettsäuren. Kein Wunder, dass er überall als absolute Nährstoffbombe bezeichnet wird. Grünkohl ist demnach gut für ein starkes Immunsystem, stärkt die Knochen, macht schöne Haare und Haut und sorgt für eine gesunde Verdauung. Und wir finden, er schmeckt dazu auch noch richtig gut, besonders in einem leckeren Curry!

Die rote Bete

Gleich vorab ein Tipp von uns: Beim Zubereiten der Roten Bete, besser immer Handschuhe tragen. Denn das rote Gemüse färbt gerne alles ein, was es berührt. Dafür zaubert es aber auch tolle Farben in jedes Gericht und erfreut damit das Auge des glücklichen Essers. Aber nicht nur das. Neben vielen Vitaminen enthält Rote Bete außerdem Nitrat. Weil das Nitrat unsere Blutgefäße weitet, kann Rote Bete bei regelmäßigem Verzehr den Blutdruck senken. Zusätzlich ist sie reich an Betamin, einem wirklich tollen Mikronährstoff, der Herz, Gefäße und Leber schützen soll und sogar Demenz vorbeugen kann. Aber Vorsicht: Wenn Du zu Steinen in Niere und Blase neigst, solltest Du die Rote Bete in nicht zu großen Mengen verzehren, denn sie enthält auch Oxalsäure, die solche Steine begünstigen kann.

Rote Bete kannst Du roh verzehren, aber auch im Ofen backen oder in der Pfanne braten. Ganz besonders bekannt ist sie außerdem in der russischen Suppe Borschtsch.

 

Mmmmm! Hast Du jetzt auch Hunger bekommen? Wir auf jeden Fall!

Findest Du es nicht auch unglaublich toll, dass Essen so lecker sein kann und gleichzeitig auch noch so gesund und wertvoll für unseren Körper? Die Natur lässt auch im Winter all das wachsen, was wir brauchen, um uns so richtig wohl zu fühlen. Wir müssen ihr Angebot nur annehmen und diese tollen Wintergemüse auch kaufen und zubereiten. Und wenn wir das tun, tragen wir nicht nur zu unserem eigenen Wohl bei, sondern auch zur Heilung unserer Erde, da Wintergemüse ganz besonders nachhaltig sind.

Dann bleibt uns ja nur noch eines zu sagen: Guten Appetit!

Deine

Karin & Ines

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