Was kommt in die Schultüte? 10 tolle Ideen

 

Die Schultüte ist wirklich ein einmaliges Erlebnis im Leben eines Menschen… der Übertritt vom Kindergarten in die Schule.

Ein großer Schritt in der Entwicklung unserer Kleinen – und für uns!!

Mal wieder wird nichts mehr so sein wie vorher…

Doch das interessiert unsere ABC-Schützen nicht, wenn sie ihre Schultüte mit großen Augen öffnen. Sie wollen nur wissen: Was ist in der Tüte?

Eine unglaublich wichtige Frage.

Aber…

Wie ich als Mutter mal nun so bin, schießt mir vorher eine Andere durch den Kopf.

 

Woher kommt die Schultüte – pardon Zuckertüte – eigentlich?

 

War da nicht was mit einem Zuckertütenbaum?

Wie war das noch mal?

Ein bisschen in den grauen Zellen gekramt, und da kam sie wieder die Geschichte:

In jeder Schule – im Keller – wächst ein Zuckertütenbaum. Und wenn die Tüten groß genug sind, ist es höchste Zeit für die Kinder, zur Schule zu gehen.

Eine schöne Idee, die Moritz Heger, 1853 aufgeschrieben hat.

Moment Mal 1853?

Ja, so ist es. 1853 gab es schon Zuckertüten.

Und der Brauch der Schultüte – pardon Zuckertüte – ist noch viel älter.

Über 200 Jahre ist es her, dass die Zuckertüte zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde. Der Brauch kommt aus Thüringen und Sachsen.

Da wundert es auch wenig, dass die älteste Zuckertütenfabrik dann auch im sächsischen Erzgebirge sitzt und bis heute die Pappkegel herstellt, ohne die unsere ABC-Schützen sich geradezu weigern würden, in die Schule zu gehen.

 

Was kommt in die Schultüte?

 

Aber zurück zu den großen Augen unserer Kleinen…und der so wichtigen Frage: Was ist in der Schultüte?

Die Zeiten, in denen wir die Schultüte mit Zuckerwerk aus der Konditorei füllen ließen –  daher auch der Name Zuckertüte – sind vorbei.

Heute finden sich in der Schultüte die unterschiedlichsten nützlichen Geschenke für einen gelungenen Schulstart. Dabei sind der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

Hier findest du unsere Anregungen und Ideen für den Inhalt der Zucker- oder Schultüte:

 

  • Brotdose oder Lunchbag (Wie ihr schon wisst, ist das Pausenbrot ein Stück Geborgenheit, das wir von zuhause in die Schule mitgeben, und das gehört modern verpackt und cool „dargeboten“ und natürlich niemals gequetscht.)
  • Trinkflasche für (Vitamin-)wasser
  • Freunde-Buch (früher Poesiealbum)
  • Armbanduhr für Kinder (Kinder sollten möglichst früh die Uhrzeit lernen, damit sie wissen, wie lange eine Schulstunde noch geht, und wann sie pünktlich nach einem Besuch bei Freunden nach Hause kommen sollenJ)
  • vielleicht einen Wecker? (Damit euer Kind morgens aus dem Bett kommt und ihr nicht direkt die „Böse“ seid.)
  • Glücksbringer oder Schutzengel
  • Geldbörse oder Portemonnaie (falls euer Kind zum Schulbeginn auch sein erstes Taschengeld bekommt)
  • Buch für Leseanfänger (Lesen eröffnet eurem Kind neue Welten und es lernt mit dem Lesen automatisch und spielerisch Rechtschreibung und erweitert seinen Wortschatz)
  • Sticker (z.B. Smileys oder auch personalisiert mit dem Namen deines Kindes für Schulhefte, Bücher, und, und, und)
  • Ein Spiel, das Kinder in der Pause auf dem Schulhof spielen können (Gummitwist/Kreide für Hüpfspiele/Murmeln, etc.)und natürlich als Idee 11:
  • Süßigkeiten (wenn nicht zur Einschulung, Geburtstag, Weihnachten, wann dannJ)

 

Hebt die Schultüte hoch! Kann euer Kind sie gut tragen?
Nicht, dass du sie sonst den ganzen Tag über auf dem Arm hast J!

Oder hier ein anderer Tipp für alle, die ihrem Kind das Tragen insgesamt leichter machen wollen. Lasst das Schulkind seine Geschenke morgens zu Hause auspacken – und nehmt nur die leere oder halbleere Schultüte mit zum großen Ereignis in der Schule.

Dann habt ihr später auch weniger zu tragen. Denn bei Euch landet die Tüte garantiert im Laufe des Tages!!

 

Inès & Karin

Hier gehts zu den Pausenbrot Reloaded Büchern!

 

MY DAY RELOADED bietet Tipps, das Leben einfacher zu gestalten, stellt Ideen und Gedanken zum „Bessermachen“ vor. Denn kleine Auszeiten sind für jeden wichtig und notwendig – um neue Ausgangspositionen zu finden, starre Alltagssituationen aufzubrechen, manchmal völlig neu umzudenken und vor allem: um sich selbst nicht aufzugeben und das Träumen im Leben nicht zu vergessen.